segunda-feira, 22 de agosto de 2011

Espaco Cultural Casa Verde

O espaco casa verde foi Criando em 2010 pela uma iniciativa de Alex Nascimento conhecido Nacional e internacional com Prof Caranga ele participou de varios projetos com Governo da bahia fez muitos trabalhos sociais no seu bairro.


                                                            Projekt „casa verde"
 
 
Das Projekt „casa verde" ist ein Projekt, dass Kindern in Salvador da Bahia kostenlosen Capoeira Unterricht ermöglicht. Des weitern sollen kulturelle- und bildende Maßnahmen für Kinder armer Familien geschaffen werden.
                           
                                                               BRASILIEN
Brasilien ist das fünftgrößte Land der Welt. Auf keinem anderen Teil der Erde findet man Gegensätze und Widersprüche so unmittelbar nebeneinander. Nirgends leben jung und alt, arm und reich und Menschen verschiedenster Herkunft und Hautfarbe Tür an Tür wie in Brasilien. Vielleicht ist es diese Faszination der Gegensätze und Vielfältigkeit, die das Land so einzigartig und erscheinen lassen, für denjenigen, der es einmal besucht hat.

                                                               SALVADOR
Salvador ist die drittgrößte Stadt Brasiliens, hat rund 2,9 Millionen Einwohner und ist die Hauptstadt des nordöstlichen Bundesstaates Bahia Bis 1763 war Salvador die Hauptstadt Brasiliens, heute ist Brasilia die Hauptstadt. Salvador ist Erzbischofsitz, hat zwei Universitäten, ein Kakao-Institut, einen zoologischen und einen botanischen Garten. Es ist ein international anerkanntes Handels- und Wirtschaftszentrum mit Erdölfaffinerie, Baumwoll-, Tabak-, Kakaoverarbeitung sowie eineZuckerraffinerie. Salvador ist auf verschiedenen Ebenen einer Bergkette gebaut, welche die Stadt in eine Oberstadt (cidade alta) und in eine 70 Meter tiefer gelegene Unterstadt (cidade baixa) teilen. Um vom einen Teil in den anderen zu gelangen, kann man den Aufzug Lacerda, die Standseilbahn Plano Inclinado Gonçalves oder einfach eine der vielen Buslinien nutzen.

                                                               CAPOEIRA
Salvador ist der Entstehungsort der Capoeira einem Kampftanz aus der Zeit der Sklaverei, die in Brasilien sehr verbreitet praktiziert wird, aber inzwischen auch in vielen anderen Ländern der Welt zu finden ist.
Capoeira beinhaltet sportliche, akrobatische, aber auch musikalische und kulturelle Elemente. Für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen ist dieser Sport sehr hilfreich, sowohl motorisch, als auch der soziale Umgang in der Gruppe spielen eine wichtige Rolle.
Es ist in Brasilien ein Kult und gehört für viele Kinder zum Alltag, doch gibt es auch Kinder, die nur zuschauen können, weil die Eltern die Teilnahme nicht bezahlen können.
Capoeira fördert:

  • Gruppenarbeit
  • Solidarität
  • spirituelle Kommunikation
  • Kapazität des Zusammen Seins
  • Verhandlungsmöglichkeiten
  • Konflikt Lösung
  • Selbstverteidigung
  • Verbesserung motorischer Fähigkeiten
  • Disziplin
  • Identifikation der eigenen Abstammung und Kultur
Aus diesem Grund ist es so wichtig mit „Casa verde Persektiven für die Heranwachsenden zu bieten.
                                                         
                                                           PROFESSOR CARANGA
Alex Nascimento Laranjeira genannt Professor Caranga ist vor 27 Jahren in Salvador geboren und lebt seit drei Jahren in Deutschland. Vor seiner Zeit in Deutschland hat er einige Jahre Capoeira in Salvador unterrichtet. Auch in Projekten u.a. der Unesco war er tätig. Um diese Arbeit fortzuführen erbaute er gemeinsam mit seinen Capoeira Schülern aus Osnabrück und Engter im Sommer 2010 ein Haus und gründete das Projekt „casa verde".
In regelmäßigen Abständen besucht Caranga das Projekt um es fortzusetzten. Sei dem Sommer 2011 leitet ein Schüler von Caranga den Unterricht zwei mal in der Woche für Kinder seines Stadtteils.
                                                          
                                                           FINANZIERUNG
In Deutschland soll das Geld für den Bau und für die Trainer u.a. mit Capoeira- und Musik Auftritten, aus Veranstaltungen und Spenden gesammelt werden, um die Finanzierung zu sichern.
Unterstützt wird das Projekt von den Capoeira Schülern, deren Eltern.
ZIELE
In der Zukunft besteht die Möglichkeit, dass Junge Menschen aus Deutschland, die an dem Projekt beteiligt sind und nach Brasilien reisen wollen, um das Land kennen zu lernen, in dem Projekt „casa verde" eine Anlaufstelle und ein Aufenthaltsort finden der das Ankommen in dem fremden Land erleichtert.
Aber auch ein längerer Aufenthalt ist möglich, wenn der Reisende Kurse anbieten kann, die den Kindern in Brasilien helfen.
Denn die Schulsituation ist in vielen Fällen mengelhaft. Die Kinder bekommen teilweise keine Sitzmöglichkeit, wenn sie nicht einer der ersten sind oder sitzen in überfüllten großen Räumen so weit hinten, dass das lesen an der Tafel und das zuhören fast unmöglich ist.
Auch englisch Kenntnisse sind unzureichend. Der Tourismus in Brasilien nimmt stetig zu und eröffnet neue Zukunfts- und Arbeitsperspektiven, oft sind Englischkenntnisse Voraussetzung für eine Arbeit. Es könnte eine Aufgabe für Jugendliche aus Deutschland sein, einer Gruppe von Kindern die grundlegenden Englisch Kenntnisse zu vermitteln.
Ein weiteres Defizit ist immer noch der Umgang mit Computern. Viele Jugendliche haben noch nie einen Computer bedient, obwohl auch in Brasilien der Umgang immer wichtiger wird um den Lebensunterhalt zu verdienen. Es gibt viele Internetcafés, die aber auch nur von Menschen genutzt werden, die dafür Geld ausgeben können, den anderen bleibt der Umgang mit den Computer verwehrt. Der Erste Schritt wäre hier einen Computer für das Projekt und einen Internet Anschluss zu finanzieren. Anschießend können junge Menschen aus Deutschland Kenntnisse vermitteln.
Auch ganz andere Fähigkeiten können in dem Projekt umgesetzt werden. z.B. können Deutschkurse angeboten werden, für Menschen, die nach Deutschland kommen wollen, oder andere Sprachen.
Spiele und Beschäftigungen, wie malen, basteln und musizieren, kreative Dinge sind ebenfalls wichtige Bestandteile der Entwicklung und Erziehung, doch fehlt es oft an Zeit, Ideen und Material. Das geografische Verständnis der Welt kann durch Bilder und Erfahrungsberichte anderer Kulturen und Länder ebenfalls verbessert werden.
Doch auch ganz alltägliche Konfrontationen mit mangelnder Mathematik beim Einkauf ist ein Ansatzpunkt. Diese Dinge können auch ohne sehr gute portugisisch Kenntnisse vermittelt werden.
Viele der Kinder und Jungendliche werden nie das Geld haben Dinge ausserhalb der Stadt kennen zu lernen. So ist es schon einer Bereicherung des Lebens, Menschen aus anderen Ländern mit anderen Erfahrungen und Umgangsformen kennen zu lernen, um die Vielfältigkeit unserer Erde kennen zu lernen.
Das Projkt ist wichtig für ein Land wie Brasilein, da es an kulturellen und bildenden Einrichtungen fehlt. Die Menschen dort sind offen und wissensbegierig, gegenüber anderen Kulturen und Menschen, doch bekommen sie nicht die Möglichkeit diese kennen zu lernen, zu reisen, und sich ein Bild von der Welt zu machen.